Der „tückische“ Wolziger See

Montag, 20. Mai 2019

Der Wolziger See im Berliner Urstromtal

In der Eiszeit entstanden und gelegen in einer Mulde

Der etwa kreisförmige See hat einen Durchmesser von etwa 3,2 Kilometer, die Fläche beträgt 579 Hektar. Die größte Tiefe liegt bei etwa 13 Metern. Er ist in der Eiszeit entstanden und liegt in einer Mulde des Berliner Urstromtals.Er erhält seinen Zufluss vom Storkower Kanal im Nordosten und im Südosten vom Mühlenfließ, das die Groß Schauener Seenkette mit dem Wolziger See verbindet. Sein Abfluss führt im Südwesten durch das kanalartig ausgebaute 1,35 Kilometer lange Blossiner Fließ zum Langen See und von dort über die Dahme zur Spree. Das Ufer ist über weite Strecken mit Schilf bewachsen. Der Grund besteht überwiegend aus Sand, der aber auch mit Steinen durchsetzt ist. Er weist mehrere Erhebungen und stark abfallende Scharkanten auf. Eine markante Stelle des Sees bildet eine Schilfinsel im südlichen Teil des Sees. Vor dieser Insel fällt die Scharkante steil von rund 1 Meter auf 8 Meter ab. (Quelle: Wikipedia)

Diese Scharkanten sind die Ursache für eine etwas steilere Welle bei starken (ab 5-6 Bft.) westlichen Winden. Kleinere Boote kommen hier ins Schwanken. Es kann für ungeübte Kanufahrer auch ein Kentern möglich sein.

Unser Tipp:
  1. Planen Sie die Route so, dass sie auf der windzugewandten Seite (LUV) in Ufernähe den längeren, aber sicheren Weg wählen.
  2. Bei Westwinden ist dies immer die Westseite des See´s, die dazu noch Schutz in den Häfen des JBZ Blossin e.V. oder des Fischers bietet.
  3. Fahren Sie nie quer zur Welle sondern immer mit dem Bug genau gegen oder schräg gegen die Welle, auch wenn es etwas nass wird.
  4. Im unwahrscheinlichen Fall einer Kenterung bleiben Sie IMMER am Boot und paddeln sie mit den Füßen in Richtung des Windes, NIE gegen den Wind. Der See bietet an allen seinen Ufern Ausstiegsmöglichkeiten.

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